Sklerotherapie

Die Verödungsbehandlung oder auch Sklerotherapie ist ein nicht-operatives Verfahren, das mit allen anderen Verfahren der Venenbehandlung kombiniert werden kann.

Wann wird die Sklerosierung angewendet?

Prinzipiell können alle Formen von Krampfadern behandelt werden, sowohl oberflächliche Besenreiser als auch tiefer sitzende Krampfadern. Ziel der Sklerosierung ist der Verschluss der veränderten Venen. Die innere Wandschicht der Gefäße wird durch das Einspritzen des Sklerosierungsmittels gereizt und die so behandelte Vene durch eine hervorgerufene Entzündungsreaktion verschließt sich anschließend von innen. Das in Deutschland zugelassene Sklerosierungsmittel Aethoxysklerol® (@Kreussler Pharma) kann als Schaum oder flüssig zur Behandlung angewandt werden.

Einsatz von Ultraschall und Veinlite®

Die Schaum­-Sklerosierungstherapie von größeren Krampfadern erfolgt grundsätzlich unter Ultraschall-­Kontrolle. Mittels Ultraschall können von außen nicht sichtbare Krampfadern dargestellt und sicher punktiert werden. Nur auf diesem Weg kann das Sklerosierungsmittel zu Ihrer Sicherheit gezielt eingesetzt werden. Eine weitere Möglichkeit, inbesondere um „Nährvenen“ von Besenreisern aufzuspüren, ist das sogenannte Veinlite®. Mit diesem Speziallicht können wir versteckt liegende Venenabschnitte sichtbar machen, die mit bloßem Auge oder durch Tasten nicht erkennbar sind.

Für Rückfragen und Wünsche vereinbaren Sie am besten einen Gesprächstermin mit uns. Neben der notwendigen Aufklärung können wir besprechen, welches Verfahren für Sie sinnvoll ist.

Prinzip der Sklerotherapie

Die behandelten Gefäße verschließen sich von innen und werden vom Körper innerhalb weniger Wochen abgebaut.

 

Die sichere Darstellung von tieferliegenden Venenabschnitten gelingt mittels Veinlite-Dermatoskopie.