Praxisklinik für Lipoextraktion

Liposuktion bei Lipödem-Syndrom

Hochspezialisierte operative Lipödembehandlung: Wir begleiten Sie mit Wissen und Empathie zu neuer Lebensqualität.

Lipödembehandlung in der GLZ Praxisklinik

 Als spezialisierte Einrichtung behandeln wir schwerpunktmäßig Patientinnen aus ganz Baden-Württemberg – von Stuttgart und Ludwigsburg bis hin nach Heilbronn, Karlsruhe oder Ulm.

Die operative Liposuktion jetzt vorbereiten

Spezialsprechstunde in der Praxisklinik für Lipoextraktion

Multimodales Behandlungskonzept

Wir betrachten die Operation nicht nur als isolierten Eingriff, sondern als Teil einer umfassenden Therapie.

Schritt für Schritt bis zum Therapieziel

Wasserstrahl-assistierte Liposuktion (WAL)

Die Liposuktion, od. besser Lipoextraktion, beim Lipödem-Syndrom ist medizinisch notwendig (Folgende Bedingungen sind erfüllt: Vorliegen einer Krankheit, Geeignetheit & Wirksamkeit der Maßnahme und fachliche Vertretbarkeit).

Damit die Heilung gelingt, muss sich insbesondere das tiefe Gewebe grundlegend erneuern. Die zielgerichtete Behandlung aktiviert dafür die natürlichen Selbstheilungskräfte. Gleichzeitig reduziert die Methode, richtig angewendet, die relative Überzahl an Fettzellen.

Vorsicht vor: Sehr großen Absaugungen (XXL-Liposuktion), nur statisch-abtragenden Eingriffen od. zusätzlichen Verfahren, die das Gewebe schädigen können.

„Form follows function“

WAL im Fokus

Sicheres Schichtenmanagement für

Funktion und Ästhetik

Bewahrung der feinen Schichtgrenzen im Fettgewebe.

Erhalt des biologisch-funktionellen Aufbaus.

Schutz vertikaler Bindegewebsbrücken

– für ein beschwerdefreieres Leben ohne unschöne Dellen.

  • Technik: tWAL (tiefer Wasserstrahl)
  • Primär 2 OPs mit Pause von mind. 6 Mo. (Nachoperation nach Befund)
  • Anästhesie: TIVA
  • OP-Dauer ca. 1:30 – 2.00 h
  • 2 Beh.-Tage/ 1 Übernachtung
  • Kompressionsware in Flachstrickqualität für 6 – 7 Wo.
  • AU ca. 2 – 3 Wo. durch uns

Häufig gestellten Fragen (FAQ) zur OP

Nebenstehend kurz beantwortet

Die Antwort lautet eindeutig „ja“.

Begründung: Eine Abnahme der relativ zu hohen Zellzahl im Fettgewebe und der Neustart selbstorganisierender Prozesse sind der physiologischen Regeneration (Lebensführung, Selbst- und Gesundheitsmanagement, Gewichtsabnahme) nicht direkt zugänglich. Deshalb versagen auch regelmäßig die Eigeninitiativen, vermutlich nicht wegen der Krankheit, sondern wegen des immanenten Eigenschaftsbildes des Fettgewebes auf allen Komplexitätsebenen.

Die Antwort lautet eindeutig „nein“.

Begründung: Die Kompression hilft, wenn überhaupt, dann immer nur symptomatisch und ist damit für die überwiegende Anzahl der Frauen keine echte Alternative auf Dauer.

Die Antwort lautet die „Wasserstrahl-assistierte Liposuktion (WAL)“.

Begründung: Die WAL ist sehr schonend, da das Gewebe mechanisch nicht zerstört wird. Der fächerförmige, feine Wasserstrahl löst die Zellen behutsam aus dem Gewebeverband, wobei die an sich ausgezeichnete Regenerationsfähigkeit erhalten bleibt. Das Ausnutzen des Potentials zur Regenerationsfähigkeit ist sehr wahrscheinlich der entscheidende Therapieschritt zur tatsächlichen Genesung.

Die Antwort lautet die „TIVA (Total Intravenöse Anästhesie)“.

Begründung: Es ist die schonendste Form der Vollnarkose. Die TIVA kann für Ihre Sicherheit präzise gesteuert werden, ermöglicht ein sehr zielgerichtetes Operieren und sichert ein sanftes Aufwachen mit einem geringen Risiko für Übelkeit und Erbrechen.

Die Antwort lautet „nein“.

Begründung: Das „Aufpumpen“ des Fettgewebes verändert nicht nur einfach die Körperkontur, sondern vor allen Dingen den spezifischen funktionellen Schichtenaufbau des Fettgewebes. Dadurch wird das präzise Therapieergebnis zur Aufhebung der Krankheit in den tiefen Fettschichten unnötig stark gefährdet.

Die Antwort lautet „ja“.

Begründung: Aufgrund der notwendigen Therapiedichte und der kritischen Wundfläche (zw. 10 – 15% Total Body Surface Area) ist im ambulanten Setting Ihre Sicherheit nicht vollständig gewährleistet. Ungeachtet anderer Verlautbarungen sollte eine ambulante Operation nur bestimmten Ausnahmen vorbehalten bleiben.

Die Anzahl der notwendigen Operationen hängt vom spezifischen Beschwerdebild ab. Im Regelfall kann mit zwei umfänglichen restrukturierenden Eingriffen im Abstand von 6 -12 Monaten vollständig behandelt werden. Begleitumstände nach der Operation wie mehr oder weniger ausgeprägte Hämatome, Schwellungen und lokale Verhärtungen treten praktisch regelmäßig auf. Die krankheitsbedingte Arbeitsunfähigkeit beträgt im Schnitt 2 Wochen.

Die Antwort lautet „ja“.

Begründung: Das unter dem Fettgewebe liegende und den Körper umspannende Faszien-Netzwerk ist beim Lipödem-Syndrom sehr wahrscheinlich durch den Krankheitsprozess mit betroffen. Die nachoperative strukturelle Erneuerung aller Gewebeabschnitte wird meist erst nach 6 bis 12 Monaten regelmäßiger Beanspruchung erreicht.

Damit Ihre private Krankenversicherung (PKV), die private Zusatzversicherung u./o. die Beihilfe die Kostenübernahme für die operative Behandlung vorab prüfen kann, erstellen wir für Sie einen individuellen Heil- und Kostenplan. Zudem können wir bei Versicherten im kassenärztlichen Gesundheitssystem die Möglichkeit für eine zinslose Ratenzahlung eruieren.

Der Gemeinsame Bundesausschuss der Ärzte und Krankenkassen (GBA) hat mit der Beschlussfassung am 17.07.2025 eine stadienunabhängige Empfehlung für die Liposuktion ausgesprochen. Wir genügen in jedem Fall den Qualitätssicherungs-Richtlinien zur Durchführung der chirurgischen Behandlung. Im konkreten Fall muss immer geprüft werden, ob wirklich alle Leistungsvoraussetzungen zur Kostenerstattung nach GOP vorliegen.

Praxisklinik für Lipoextraktion

im Kompetenzzentrum Gesundheit, Porschestraße 2, 71691 Freiberg am Neckar